Barkhausen Institut

9. Mai 2019: Barkhausen Institut, Mondrian und Bauhaus - einmalige Veranstaltung

Anlässlich des Bauhaus-Jubiläums öffnet die Villa Ida Bienert (Würzburger Strasse 46) der Öffentlichkeit ihre Türen. Das Haus der ehemaligen Kunstsammlerin der Moderne stellt eine einzigartige Spannung zwischen Vergangenheit und Zukunft dar. Das Barkhausen Institut schlägt den Bogen zwischen Kunst und Technologie und stellt sich mit einer interaktiven Rauminstallation in der Villa vor. Die Installation knüpft an die zentralen Forschungsthemen des Instituts und gleichzeitig auch an die Geschichte des Ortes an. Die Besucher*innen werden im ehemaligen Salon der Familie Bienert mit einem spielerischen Demonstrator des Connected Robotic Labors das Phänomen der Latenz bei der Mensch-Maschine-Interaktion erleben können.

Im Rahmen der Kooperation mit den Museen des Freistaates Sachsen werden eine Architektur-Führung in der Villa angeboten und eine virtuelle Darstellung eines Kunstwerkes präsentiert. Es geht dabei um den Entwurf des berühmten Künstlers Piet Mondrian für die damals sehr moderne Neugestaltung des Privatzimmers Ida Bienerts. Die Pläne wurden aber nie ausgeführt. Das Barkhausen Institut, die SKD und die Kustodie der TU Dresden wagen ein Experiment und projizieren zum ersten Mal den Entwurf vor Ort. Mit diesem Versuch stellen sie die Frage, ob eine Realisierung des Zimmers möglich wäre, und ziehen die Aufmerksamkeit auf die damit verbundenen Herausforderungen. 

Die 360°-Projektion des Entwurfs von Piet Mondrian wird von der Agentur Intolight gestaltet und programmiert.